Kernspintomographie – Prostata-MRT

Reine Männersache – multiparametrische Prostata-MRT
Präzise, aussagekräftig und schonend.


Was Sie über die moderne bildgebende Diagnostik bei Prostatakrebs wissen sollten:

Prostatakrebs ist die häufigste bösartige Tumorerkrankung bei Männern ab 50. Die Zahl der Neuerkrankungen in Deutschland lag in 2010 bei etwa 65.800 und ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Die Verdachtsdiagnose Prostatakrebs wird meist aufgrund eines bei einer Blutuntersuchung festgestellten erhöhten PSA-Wertes (prostata-spezifischen Antigen) erhoben. Die multiparametrische Prostata-MRT ist eine moderne und wichtige Ergänzung für die bereits in der Urologie bewährten Verfahren.

Bilder / Beispiele

MRT der Prostata
MRT der Prostata
MRT der Prostata
MRT der Prostata

Multiparametrische Prostata-MRT

Die multiparametrische MRT (Magnetresonanztomographie = Kernspintomographie) der Prostata wird mit folgenden, nacheinander ablaufenden Messungen durchgeführt:

  1. Hochauflösende MRT-Bilder gezielt von der Prostata, in mehreren Ebenen/Ansichten
  2. Diffusionsgewichtete Bildgebung
  3. Perfusionsbildgebung (Durchblutungsmessung)

Die hochauflösende Bildgebung in Kombination mit den Funktionsmessungen maximiert die Treffsicherheit und Aussagekraft der Diagnose. Sie unterstützt bei schwierigen Fällen die Entscheidung für das weitere Vorgehen in der Diagnostik und Therapie. Die Untersuchung ist für den Patienten nicht belastend, da – anders als in der Vergangenheit – keine Spule in den Enddarm eingeführt werden muss. Im Rahmen der MRT wird keine Röntgenstrahlung angewendet.

So läuft die Prostata-MRT ab:

  • Eine spezielle Vorbereitung ist nicht notwendig
  • Sie liegen bei der Untersuchung bequem auf dem Rücken
  • Intravenöse Applikation eines gut verträglichen Kontrastmittels
  • Dauer: 30 bis 40 Minuten

Vorteile der multiparametrischen Prostata-MRT

  • Treffsichere und schonende Methode in der Prostatadiagnostik
  • liefert wertvolle Informationen für die Therapieplanung und für die zu wählende optimale Behandlung
  • keine Belastung durch Röntgenstrahlung
  • benötigt keine Endorektalspule
  • keine spezielle Vorbereitung notwendig

Was zahlen die Versicherungen?

Da diese Spezial-Untersuchung noch nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten ist, wird diese Leistung in der Regel nur von den privaten Versicherungen anerkannt. Entsprechend gilt die amtliche Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

Zählen Sie zur Prostatakrebs-­Risikogruppe?

Wenn Sie diese Fragen mit Ja beantworten, kann eine MRT Ihrer Prostata sinnvoll sein.

  1. Ihr PSA-Wert ist erhöht?
  2. Sie sind über 50 Jahre?
  3. Ihr Vater oder Ihr Bruder hatte Prostatakrebs?



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